Die Crashs des US-Aktienmarkts — von 1929 bis heute

Über dreißig große Einbrüche in einem Jahrhundert. Tiefe, Dauer, Ursache — alles dokumentiert.

−86 %
Weltwirtschaftskrise (1929–1932)
−56 %
Finanzkrise (2007–2009)
−34 %
Corona-Crash (2020) — die schnellste Erholung

Die Skala der Einbrüche

Das Jahrhundert des US-Aktienmarkts ist zugleich eine Geschichte wiederkehrender Stürze. Die größten Drawdowns des S&P 500 (und seiner Vorgänger), gemessen vom Hoch zum Tief:

Die Dauer bis zur Erholung

Die Zeit bis zum alten Hoch wiegt ebenso schwer wie die Tiefe:

Langfristiges Risiko misst sich in „wie viele Jahre bis zum alten Hoch“. Wer auf dem Hoch von 1929 kaufte, sah seinen nominalen Einstand über zwei Jahrzehnte lang nicht wieder.

Die Ursachen — wiederkehrende Muster

Diese gut dreißig Einbrüche fallen in Kategorien, die sich wiederholen:

Die Amplitude nach Sektoren

Innerhalb des US-Marktes fallen die maximalen Drawdowns je Sektor extrem unterschiedlich aus. Der Halbleiterindex PHLX SOX verlor 2000–2002 rund 83 %. XLF (Finanzwerte) brach 2008 um 84 % ein. XLK (Technologie) verlor 2000–2002 ebenfalls 83 %. Der maximale Drawdown eines Sektor-ETF liegt immer unter dem des gesamten S&P 500 — das ist der Preis der Konzentration.

Der VIX — der Indikator, der den Sturz begleitet

Der VIX der CBOE — im Volksmund „Angstindex“ — misst genauer betrachtet die implizite Volatilität auf 30 Tage in den Optionen auf den S&P 500. Über 30 preist der Markt bereits eine Krise ein. In praktisch jedem großen Einbruch seit 1990 erreichte der VIX irgendwann auf dem Weg nach unten die Zone zwischen 50 und 80.

Diese Zusammenfassung ist die gekürzte Fassung. Die vollständige Analyse lesen Sie hier:

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